Welche Vor-und Nachteile hat das Leben als Musiker?

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Viele Menschen stellen sich das Leben als professioneller Musiker fantastisch, glamourös und romantisch vor:  Man träumt von schreienden Fans, perfekt harmonierenden Orchestren, Konzerten auf der ganzen Welt, viel Geld und einem luxuriösen Leben ohne Sorgen.

Doch wie sieht das Leben als Musiker wirklich aus? Entspricht es diesen Vorstellungen oder gibt es eventuell auch negative Seiten?

Lesen Sie in diesem Artikel die gröβten Vor-und Nachteile, mit denen man als Musiker leben muss.

Vorteile

Als Musiker hat man die Chance, seinen Gefühlen Form und Ausdruck zu geben; dadurch kann sich einem nicht nur das Herz öffnen – Musik kann einen auch erheitern, wenn es einem schlecht geht oder einen neue Höhen der Freude erfahren lassen. Wer sich also das Geld für eine Therapie sparen möchte, der kann dies mit Hilfe von Musik tun!

Es ist wohl kaum abstreitbar, dass Musiker ein bestimmtes Sex Appeal haben und auf das andere Geschlecht eine beinahe magische Anziehungskraft haben; dabei ist das Aussehen meist unwichtig. Auch wenn dies ein banaler Grund sein mag, Musiker zu werden, so ist dies doch oft ein Grund, warum sich viele für diesen Beruf entschieden.

Doch auch wenn man nicht auf der Suche nach einem Partner ist, so kann man als Musiker alle möglichen Menschen aus der ganzen Welt treffen und kennen lernen und dies ist definitiv ein groβer Pluspunkt. So kann man neue Freundschaften (oder auch professionelle Kontakte) knüpfen und ganz nebenbei seinen Horizont erweitern.

Wer auch der Suche nach einem mental stimulierenden Job ist, für den ist eine Karriere als Musiker empfehlenswert, da man sich beim Spielen eines Instruments oder auch beim Singen extrem konzentrieren muss. So kann man beim Üben oder auch bei Konzerten alles um einen herum vergessen und sich voll und ganz auf die Arbeit – also die Musik – konzentrieren.

Nachteile

Das Leben als Musiker hat aber nicht nur positive Seiten und kann auch einige Schwierigkeiten mit sich bringen, die man nicht auβer Acht lassen sollte.

Will man sich mit der Musik seinen Lebensunterhalt verdienen, muss man gut sein – und um wirklich gut zu sein, muss man viel üben. In den meisten Fällen übt man einige Stunden pro Tag alleine und wer besonders sozial angelegt ist, dem wird es schwer fallen, so viel Zeit alleine verbringen zu müssen.

Und natürlich ist auch das Üben an sich keine leichte Sache und wer wirklich erfolgreich sein will der muss oftmals mehrere Jahre lang viel Zeit investieren, um ein bestimmtes Niveau zu erreichen.

Nach all der harten Arbeit will man natürlich, dass die eigene Musik vom Publikum geliebt wird, doch man sollte sich vor Augen halten, dass Musik eine sehr subjektive Angelegenheit ist. Während es viele Leute gibt, denen eine Musikrichtung gefällt, gibt es genauso viele Leute (oder vielleicht sogar noch mehr!), denen die Musikrichtung nicht gefällt und die auch nicht davor zurückschrecken, einem dies zu sagen oder zu schreiben. Es ist also unbedingt notwendig, dass man sich auf solche negativen Kommentare mental vorbereitet und sie nicht allzu ernst nimmt, da man ansonsten schnell die Lust an der Arbeit verlieren kann.